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Systematisches Erschließen von Energieeinsparpotenzialen im Immobilienbestand des Campus Nord am KIT durch datenbankgestütztes Monitoring

Systematisches Erschließen von Energieeinsparpotenzialen im Immobilienbestand des Campus Nord am KIT durch datenbankgestütztes Monitoring
Ansprechpartner:

Dipl.-Ing. Thomas Gropp, Dipl.-Ing. Benedikt Gondolf, Dipl.-Ing. Michael Kleber

Förderung:

BBR

Starttermin:

Juli 2009

Endtermin:

März 2012

Ziel dieses Vorhabens ist das systematische Erschließen von Energieeinsparpotenzialen bei geringem Personalaufwand. Dabei wird das am fbta bisher erfolgreich bei Einzelgebäuden eingesetzte Software-Paket MoniSoft prototypisch für das Monitoring eines größeren Immobilienbestandes angewandt. Im Ergebnis werden die Energieverbräuche bzw. die energetische Qualität einzelner Gebäude kontinuierlich bewertet. Auf Basis einer bestehenden Dateninfrastruktur (Aufzeichnungen aus der zentralen Leittechnik) wird das erreicht durch die

  • Zusammenführung und Aggregation vorhandener Messdatenpunkte und Gebäudedaten in einer Datenbank
  • Implementierung von Visualisierungs- und modellbasierten Auswerteroutinen zur Darstellung von Energiekennwerten und weiteren relevanten Indikatoren.


Der Campus Nord besteht aus ca. 200 Gebäuden. Die meisten davon sind Institutsgebäude mit sehr unterschiedlichen Nutzungen und verschieden großen Laborbereichen. Alle Gebäude sind auf eine zentrale Leittechnik aufgeschaltet, über die für jedes Gebäude Verbrauchsdaten kontinuierlich aufgezeichnet werden. Unter Berücksichtigung relevanter Randbedingungen (Gebäudealter und -zustand, Nutzung, Ausstattung etc.) und der erhobenen Daten sollen aussagekräftige und belastbare Indikatoren entwickelt werden, die sowohl einen Vergleich der Gebäude hinsichtlich ihrer energetischen Qualität erlauben (Identifizieren von Gebäuden mit hohem Sanierungsbedarf) als auch eine gebäudespezifische Betrachtung (Betriebsoptimierung technischer Anlagen) zulassen. Damit werden eine systematischere Bewertung des Gesamtgebäudebestandes am Campus Nord und ein effizienteres Portfolio-Management (Planung der Ressourcen für Sanierungen) ermöglicht. Mit Hilfe des beschriebenen Monitorings ist es auch möglich, die Wirksamkeit energetischer Sanierungen zu validieren.