Bauphase

Fassade

Herzstück und Ausgangspunkt der Studentenprojekte sind die geschlossenen Fassadenflächen des Teststandes mit einer Gesamtfläche von ca. 130m2. War hier ursprünglich eine anonyme Holzverschalung geplant, wurde von den Studierenden gemeinsam mit den Betreuern und den Handwerks- und Industriepartnern eine einzigartige Oberfläche zur Kommunikation zwischen Forschung und Gesellschaft geschaffen.

Mittels digitalem Entwurfsprozess wurde eine CNC-gefräste Fassade entwickelt, die durch die vorhandenen QR-codes den Passanten ermöglicht, an der Forschung teilzuhaben. Durch die Verzerrung der QR-codes ist dies jedoch kein kurzer Prozess, bei dem die Passanten kurz anhalten, den QR-code scannen und weitergehen. Sie sind vielmehr aufgefordert, um das Gebäude herum zu gehen – sich mit diesem auseinander zu setzen – bis sie den richtigen Standpunkt gefunden haben, von dem sich der QR-code lesen lässt. Was folgt, wird im 4. Teilprojekt – der Homepage – beschrieben.

Die Innovationen der Fassade liegen zum Einen in der parametrischen Programmierung der Fassadenausschnitte, welche über mehrere Fassadenplatten hinweg die QR-codes bilden. Das Fassadenmaterial wurde durch die Fräsung geschwächt, so dass die Statik geklärt werden musste. Schließlich wurden die fertigen Dateien der Studierenden nahezu direkt auf die CNC-Fräse des Handwerkbetriebes geschickt und die Platten entsprechend verarbeitet.

Features

Studentenprojekt

Während Teststände dieser Art außen und innen meist sehr schlicht sind, wurde in Kooperation mit den Studierenden auch hier ein anderer Weg gegangen. Bereits Ende 2011 wurde von der Firma 3A Composites eine Zusage über ausreichend AluCobond-Material erhalten.

Mit diesem Material al Grundlage wurde im Wintersemester 2011/12 in Kooperation mit dem Fachgebiet Building Lifecycle Management (BLM) ein Stegreif ausgelobt, wie die Fassade des Teststand mit dem Material bespielt werden kann. Aus acht eingereichten Entwürfen wurde von einer Jury aus Vertretern der beteiligten Fachgebiete und der Firma 3A Composites der Gewinnerentwurf von Willy Abraham ausgewählt.

Im Sommersemester 2012 wurde dieser Entwurf gemeinsam mit den Projekten „Schiebewand“ und „Treppe“ von einer größeren Gruppe/ (Gruppe aus Studenten und…) weiterentwickelt.

Im Wintersemester 2012/13 wurden diese Projekte von einer kleineren Gruppe um Moritz Maria Karl weitergeführt. Der ursprüngliche Entwurf eines QR-Codes wurde von Moritz Karl parametrisiert und verfeinert.

Im Sommer 2013 wurde dieser Entwurf dann in Kooperation mit der Wittenauer GmbH realisiert.

Sponsoren

3A Composites

Wittenauer GmbH

Beteiligte

Institute

Fachgebiet BLM (Camille Hoffmann, Volker Koch)

Fachgebiet Bautechnologie (Arnold Mager, Stefan Sander)

Fachgebiet Bauphysik und Technischer Ausbau (Marcel Schweiker, Moritz Hartloff)

Studierende

Moritz Maria Karl

Phi Long Ngo

Willy Abraham

Robin Nagel

Michaela Brecht

und viele weitere